Gedenkstätte Buchenwald

 

Exkursion

tab
header
top

Reise in die Vergangenheit

OBERMEISER.  Auch in diesem Jahr hatte sich der Arbeitskreis Dorfgeschichte Obermeiser zum Ziel gesetzt, ein geschichtlich interessantes Reisefahrtziel zu ihrer jährlich stattfindenden Tagesfahrt  mit geschichtlich interessantem Thema zu finden.
Nach Erfahrungen des Arbeitskreis Dorfgeschichte kann man Teile der deutschen Geschichte durchaus mit Frohsinn erleben, es gibt aber aus der dunklen Epoche des Nationalsozialismus in unserem Land auch Erinnerungen an schreckliche Dinge mit grauenhafter Tragweite.
Das Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar war in diesem Jahr das Ziel der Tagesfahrt, zu dem der Arbeitskreis Dorfgeschichte Obermeiser Interessierte eingeladen hatte.
Mit einem vollbesetzten Bus startete man in Obermeiser und erreichte von Kassel, Hessisch Lichtenau – Herleshausen-  Wommen, über die Autobahn A44  nach dreieinhalbstündiger Fahrt die Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar, eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden.
Gestärkt von dem mitgeführten Frühstück am Bus, welches der Arbeitskreis selbst organisiert hatte, startete die zweieinhalbstündige Besichtigung  unter sehr kompetenter fachmännischer Führung im Bereich der Besucheranmeldung des Lagers.
Nach dem Abriss bzw. der Demontage der Lagerbaracken im Frühjahr 1947 blieben auf den ersten Blick nur wenige bauliche Relikte des Konzentrationslagers erhalten. Sah man jedoch genauer hin, dann ließen sich noch viele bauliche Zeitzeugen an verschiedenen Orten und Gebäuderesten des Lages finden, die für das Leiden und Sterben der Häftlinge Bedeutung hatten. Unterstrichen wurde die Besichtigung durch die sehr kompetente und fachmännisch erklärende Gästeführerin der Gedenkstätte, die den Teilnehmern an den jeweiligen Besichtigungsstandorten  die detaillierte Lagergeschichte ausführlich näherbrachte.
Nach der zweieinhalbstündigen Besichtigung des Lagers wurde zum Abschluss der Dokumentarfilm „KZ Buchenwald /Post Weimar“ gezeigt, der noch einmal die Geschichte des Konzentrationslagers veranschaulichte.
Nach dem dreistündigen Aufenthalt in der Gedenkstätte wurde das Weimar-Haus in Weimar besichtigt. Anhand von Rundumkulissen, Wachsfiguren (aus den Werkstätten von Madame Tussauds) und Spezialeffekten wurde hier den Besuchern in nur 30 Minuten über 5000 Jahre Weimarer Geschichte nähergebracht.
Unterbrochen wurde die Heimreise in Weißenbach (Meißner) mit einem gemeinsamen Abendessen, bei dem ein etwas nachdenklicher aber informativer und schöner Spätsommertag seinen gebührenden Abschluss fand.

 

 

Kontakt
© A D Obermeiser
Impressum
Wir über uns
Gästebuch
Kurzchronik
Publikationen/Flyer
Impressionen
Pressestimmen