Neue Wohnung für Adebar

 

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OBERMEISER. Der Weißstorch ist einer der Vögel, die seit Jahrhunderten als Nachbar des Menschen ein gern gesehener Gast ist. Viele Sagen und Anekdoten ranken sich um dieses Tier.
Der Arbeitskreis Dorfgeschichte Obermeiser hat nun Bestrebungen in Gang gesetzt, damit sich der Weißstorch in Caldens kleinstem Ortsteil wieder ansiedelt.
Mit Informationen zum Bau eines Storchennestes haben die NABU-Mitarbeiter der Ortsgruppe Hofgeismar, Hans-Jürgen Schwabe und Christiane Sasse die Mitglieder des Arbeitskreises unterstützt, so dass diese den Bau des Nestes nach Anweisung fertigstellen konnten.
Die handwerkliche Arbeit bei der Fertigung der Nisthilfe übernahm Arbeitskreismitglied Wolfgang Friedrich. Ein Rad einer Harkemaschine dient als Grundlage für den „ Nistkorb“, an den seitlich sowie am Boden Metallstäbe geschweißt wurden. Mit Weidengeflecht rund um den „Korb“ entstand so das Angebot einer Wohnung an die Störche.
Ein optimaler Standort wurde nach Besichtigung verschiedener Örtlichkeiten in und um Obermeiser nahe dem Ort gefunden. Willi Riede ist Eigentümer einer Wiese, die nahe den Flussläufen von Warme und Nebel beheimatet ist und sich als optimaler Standort für das Storchennest erwies. Wichtig ist für jeden Weißstorch nicht nur das Nest, sondern auch die Umgebung des Standorts, weil feuchte Wiesen und flache Gewässer, in denen er Frösche, Mäuse und Würmer, sowie anderes Kleintier finden kann, für seine Lebensexistenz notwendig sind.
Das Nest wurde auf einem ausrangierten Holzmasten befestigt und mit Hilfe eines Kranes vom Autokranverleih Fabian aus Breuna-Oberlistingen, der diese Aktion dankenswerter Weise kostenlos unterstützte, aufgestellt.
Reges Interesse fand die Storchennestaufstellung, bei der seitens vom Arbeitskreises ein kleiner Imbiss und Getränke gereicht wurden, bei Einwohnern des Ortes und interessierten Gästen, unter ihnen der 1. Vorsitzende des NABU Hofgeismar, Hans-Jürgen Schwabe, der sich über die sehr gelungene und begrüßenswerte „Baumaßnahme“ erfreut zeigte.
Danken möchte der Arbeitskreis Dorfgeschichte den ortsansässigen Landwirten Martin Himmelmann sowie Peter Voepel und seinem Mitarbeiter Christoph Köster, die diese Vorbereitungen kostenlos mit unterstützt haben.
Weitere „Nesterweiterungen“ sind bereits mit Absprache der NABU getroffen. Bei Belegung des Nestes soll eine Webcam installiert werden, damit auf der Homepage des Arbeitskreises Dorfgeschichte Obermeiser (www.geschichte-obermeiser.de) Naturfreunde Einblicke in das Leben der Familie Storch nehmen können.
An der Ortstraße „Zum Sportplatz“  - mit Blick auf das Storchennest – wurde bereits im Rahmen der Veranstaltung eine Hinweistafel mit Informationen über den  „Weißstorch“ aufgestellt.

Nun hoffen die Arbeitskreismitglieder und die Einwohner Obermeisers, dass das Storchennest im Frühjahr 2015 belagert wird und neue Mitbewohner im Ort begrüßt werden können.

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