Freilichtmuseum Hessenpark Neu-Anspach

Einladung

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Reise in eine andere Zeit

OBERMEISER.  Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr lud der Arbeitskreis Dorfgeschichte Obermeiser zu einem gemeinsamen Ausflug ein. Das Freilichtmuseum "Hessenpark" in Neu-Anspach war Ziel einer Tagesfahrt, an der zahlreiche interessierte Einwohner des Ortes, sowie Gäste aus der näheren Region teilgenommen haben.

Gestartet wurde in Obermeiser bei einem trüben und Wolken verhangenen Himmel, der zu Beginn der Fahrt all seine Schleusen öffnete und für den weiteren Verlauf der Reise nichts Gutes versprechen wollte. Jedoch hatte der Wettergott ein Einsehen. Bei sommerlichen Temperaturen um die 25 Grad, die den Reisenden in Neu-Anspach beschert wurden, konnten sich die Teilnehmer bei dem vom Arbeitskreis organisierten Frühstück aus dem Kofferraum des Reisebusses zunächst für den Rundgang im Museum stärken.
Mit der im Anschluss durchgeführten Führung begann für die Teilnehmer eine Reise in eine andere Zeitepoche unserer schönen Heimat. Sie erlebten eine spannende Zeitreise durch 400 Jahre ländliches Leben in Hessen.
Den Besuchern wurde eine einzigartige Sammlung hessischer Fachwerkarchitektur vom nordhessischen Gutshof über das mittelhessische Tagelöhnerhaus bis hin zum südhessischen Wirtshaus nähergebracht.
So wurden rund 100 Originalgebäude vorgefunden, die an ihren ursprünglichen Standorten nicht erhalten werden konnten und hier nach wissenschaftlichen Grundsätzen und mit viel Liebe zum Detail wiederrichtet worden waren. Hier konnte man nachvollziehen, wie sich das Bauen und Wohnen in den letzten 400 Jahren entwickelt  hat. Verglichen mit unseren heutigen modernen Lebensstandards ist der Alltag - so wie er vor hunderten von Jahren herrschte – nur schwer vorstellbar.
Welche Rolle das traditionelle ländliche Handwerk in Hessen spielte und wie früher gearbeitet wurde, konnte anhand von Werkstätten und alten Arbeitsgeräten bestaunt und begutachtet werden. Diese Ausstellung war für die Mitglieder des Arbeitskreises Dorfgeschichte besonders interessant, arbeiten sie doch im Moment an ihrem zweiten Buchprojekt, einem Band über die historischen Berufe und über das historische Handwerk in Obermeiser.

Die aus verschiedenen hessischen Orten stammenden Wohn- und Wirtschaftsgebäude sind in Neu-Anspach zu Hofanlagen so zusammengestellt,  dass der Betrachter vielfältige Eindrücke von dem baulichen, sozialen und wirtschaftlichen Gefüge der jeweiligen Region erhält.
Die Region Nordhessen befindet sich zwar noch im Aufbau,  jedoch kann man hier unter anderem aus dem Altkreis Hofgeismar ein aus Liebenau-Ostheim stammendes Haus betrachten, dessen frühere Eigentümer die Familien Johannes und Emma Thöne sowie das Ehepaar Heinrich Butterweck (Lange Straße) waren. Mit Zeltbahnen vor Witterungseinflüssen geschützt, lagern in Neu-Anspach übrigens noch die Bauteile eines weiteren Gebäudes aus unserer Region. Dieses Haus stand früher in Immenhausen-Holzhausen und wartet nun auf seine erneute Erbauung im Hessenpark.

Der Besuch des nahegelegenen Feldbergs, von dem man bei klarer Sicht weit in den Taunus und bis nach Frankfurt blicken kann, sowie ein gemeinsames Abendessen, gaben der erlebnisreichen Zeitreise einen gebührenden Abschluss.

 

BU: Der Hessenpark zog die Besucher in den Bann einer über 400-jährigen Geschichte.

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