Buchprojekt “Historische Gebäude und deren

Bewohner in der Gemeinde Obermeiser“

Gedenkbuch

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Auch unser Buchprojekt über
"Historische Gebäude und deren Bewohner in Obermeiser"
konnte im Jahre 2013 erfolgreich abgeschlossen und an die interessierten Leser ausgegeben werden. Es sind noch einige Restexemplare verfügbar, die – solange der Vorrat reicht – bei unserem Mitglied Helmuth Schopf (Tel.: 05677-1591) bezogen werden können. Der Stückpreis je Buch liegt bei 25,00 Euro.

Freundliche Grüße 
Ihr
-Arbeitskreis Dorfgeschichte Obermeiser-

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wir konnten unser erstes Projekt, die Erstellung des Gedenkbuches für die Gefallenen und Vermissten des 2. Weltkrieges aus dem Dorf Obermeiser zwischenzeitlich abschließen. Es umfasst rund 170 Seiten und ist überwiegend in schwarz/weiß gedruckt worden, wobei allerdings auch 12 Seiten in Farbe enthalten sind. Der Preis des Gedenkbuches liegt bei 11 Euro. Der überwiegende Teil der  gedruckten Exemplare war vorbestellt und wurde im November 2010 an die Interessenten ausgeliefert. Es gibt jedoch auch zusätzliche Exemplare, die erhältlich sind, solange der Vorrat reicht. Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit Herrn Helmuth Schopf, Tel.: 05677-1591, in Verbindung.

Stollenanlage im Weinberg

OBERMEISER.  Zahlreiche geschichtlich interessierte Einwohner aus Obermeiser, sowie Gäste aus Hofgeismar, Meimbressen und Kassel nahmen am Samstag, dem 12. März 2011 an einer vom Arbeitskreis Dorfgeschichte organisierten Besichtigung der Bunkeranlage im Kasseler Weinberg teil.

Dank des Feuerwehrvereins Kassel, der sich mit der Geschichte und der Thematik der Schutzräume im Weinberg Kassel befasst hat, ist es überhaupt möglich, die dortige Bunkeranlage zu besichtigen. In dem zweistündigen Stollenbegang unter sachkundiger Führung eines Angehörigen der Berufsfeuerwehr wurden den Teilnehmern die Stollen gezeigt, die dort im Jahre 1825 zunächst zur Bierlagerung und -kühlung geschlagen worden waren.

Mittlerweile bilden zehn Eingänge und neun Stollen die Basis für die einzelnen Gänge. Die Besucher erfuhren, dass die Anlage 1942 zum Luftschutzbunker umgebaut wurde und hier in den schlimmsten Bombennächten bis zu 10.000 Menschen Schutz und Zuflucht fanden.

Im Rahmen der Schilderungen des Bunkeralltags stellten sich bei einigen der Teilnehmer  beklemmende Gefühle ein, die durchaus auch nachdenklich stimmten. Beispielhaft wurde erläutert wie Dr. Sommerfeld im Lazarettbereich der Stollen praktizierte und auch gezwungen war, Operationen durchzuführen, während draußen die Bomben fielen. Beeindruckend war auch die Schilderung, dass die Menschen diese Phasen gemeinsam und in großer Disziplin überstanden, obgleich sie eigentlich unter Todesangst gelitten haben müssen.

Erläutert wurde auch die weitere wechselvolle Geschichte der Stollenanlage. Bis zur aktuellen Entwicklung, die Bunker im Rahmen von Führungen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, erlebten sie eine Zweckentfremdung als Anbaufläche für Pilze und als Lagerstätte und Versteck von Schwarzhändlern und anderen lichtscheuen Personen. Nicht zu vergessen sei auch die Durchführung unerlaubter Techno-Partys, die dort Anfang der 1990er Jahre stattgefunden haben.

Nach Ende der Besichtigung waren sich alle Teilnehmer einig, dass sich dieser Ausflug in das Stollenlabyrinth der Kasseler Unterwelt, in dem der Wandel der Geschichte von den historischen Bierbrauern bis hin zur dunklen Vergangenheit des zweiten Weltkrieges reicht, gelohnt hat. Die gewonnenen Eindrücke und Erkenntnisse werden den meisten Teilnehmern noch lang in Erinnerung bleiben.

Ihren gebührenden Abschluss fand die Veranstaltung nach der Rückkehr der Teilnehmer im ehemaligen Bürgermeisteramt in Obermeiser. Dort hatte man im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseins bei diversen Getränken und einem warmen Imbiss die Gelegenheit, die Eindrücke und Erlebnisse des Tages nochmals Revue passieren zu lassen.

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